Website-Relaunch mit WordPress: erfolgreich umsetzen und wertvolle Plugins berücksichtigen

Nov 18, 2019
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Auch dann, wenn eine Website konsequent aktualisiert wird: Irgendwann kommt sie in die Jahre und sollte in Information und Optik einem gründlichen Relaunch unterzogen werden. Oft ist es das Design, das ein Fresh-up benötigt - entweder weil es einfach nicht mehr zeitgemäß ist oder weil Corporate Design und Corporate Identity eines Unternehmens umfassend erneuert werden sollen.

Auch die Einführung von Responsive Design ist ein wichtiger Grund für einen professionellen Relaunch. Die optimale Darstellbarkeit von Content auf mobilen Endgeräten wie dem Smartphone oder dem Tablet ist heute unverzichtbar, da die User es schätzen, mobil zu surfen, sich zu informieren, zu vergleichen und zu kaufen. Auch die Struktur gehört zur Benutzerfreundlichkeit zwingend dazu. Eine übersichtliche Navigation ist etwas, was viele User schätzen.

Ein Relaunch ist immer ein Risiko. Wenn Fehler eingearbeitet werden, drohen Ranking-Verluste bei Google. Jedoch belohnt Google auch den Mehrwert, den eine Website nach einem erfolgreichen Relaunch für die Besucher zu bieten hat. Daher sollte der Website-Relaunch idealerweise mit erfahrenen Experten geplant und projektiert werden. Unsere Checkliste bietet dir in diesem Zusammenhang wertvolle Unterstützung.

Gute Vorbereitung: die halbe Miete für den erfolgreichen Relaunch


Viele Unternehmen oder Privatleute unterschätzen die Wichtigkeit einer umfassenden Projektplanung. Es ist verständlich, dass viele mit ihren Ideen und Inspirationen am liebsten zügig loslegen würden, damit die Website bald ihr neues Gesicht und die neuen Funktionen erhält. Doch optimal kann all das in der Regel nur umgesetzt werden, wenn die Planung dem Relaunch eine solide Basis verleiht.

Zunächst gilt es daher, den Status-Quo gründlich zu analysieren. Der aktuelle Stand ist umfassend zu dokumentieren und in seinem Nutzen zu bewerten. Meinungen von außen, etwa von Kunden, können in diesem Zusammenhang besonders wertvolle Informationen liefern. Hier werden auch Probleme deutlich, die den umfassenden Relaunch begründen können. Ist die Website nicht übersichtlich aufgebaut? Kann sie aus SEO-Gründen nicht entdeckt werden? Sind die Ladezeiten kundenfeindlich oder ist ein Extrakomfort, etwa das Einbinden eines Kontaktformulars oder die Nutzung der Social Media, wichtig?

Erst die Liste aller Elemente, die für den Relaunch geplant sind, ist der Leitfaden für eine professionelle und praxisorientierte Umsetzung, die in ihrem Erfolg auch exakt überprüft werden kann!

Hier findest du eine Checkliste aller Faktoren, die für die Planung des Website-Relaunches mit WordPress essentiell sein sollten:

1. Check der WordPress-Plugins

Wenn du schon mit WordPress arbeitest, bist du mit den Plugins und den vielfältigen Möglichkeiten, die sie ihnen bieten, vertraut. Dennoch ist es wichtig, diese in den Check-up umfassend zu integrieren. Welche der Plugins, die du installiert hast, nutzt du wirklich und auf welche könnte nach dem Relaunch verzichtet werden? Gibt es vielleicht Alternativen, die für deine individuellen Einsatzfelder besser geeignet sind? Hast du vielleicht sogar Eigenentwicklungen, die es in den Relaunch deines Internetauftritts zu integrieren gilt? All dies ist zu berücksichtigen.

2. Der Überblick über Ihre Inhalte

Ein Relaunch kann nur effizient durchgeführt werden, wenn du einen Überblick über all deine aktuellen Inhalte hast. Und nicht nur das. Es gilt natürlich auch zu bewerten, welche Inhalte allgemeingültig sind und daher bleiben sollen, was geändert, aktualisiert oder gelöscht werden soll. Wer Google Analytics verwendet hat, sollte unbedingt auch überprüfen, welche Inhalte von den Nutzern häufig besucht worden sind und daher logischerweise besonders interessant sein dürften.

Mit geeigneten Tools kann die Webseite effizient nach Inhalten und dem damit verbundenen Optimierungspotenzial für den Relaunch gecheckt werden. Ein Tool hierfür ist zum Beispiel Screaming Frog. Du erhältst einen kompakten Überblick über alle URLs, die mit deiner Internetpräsenz verknüpft sind. Aber nicht nur das. Du findest hierüber auch eine Auflistung aller Meta Daten (wie z.B. Meta Title und Meta Description) sowie die H1-Tags der relevanten Überschriften. Auch Robots-Anweisungen wie noindex, follow oder Statuscodes zählen zu den wertvollen Informationen.

Auch die Sitemap ist unbedingt zu überprüfen, damit du einen wirklich aktuellen Überblick bekommst. Gerade bei Websites, die schon älter sind, ist so ein Überblick oft Gold wert. In der Google Search Console entdeckst du wichtige Informationen darüber, ob Probleme aufgetaucht sind, die im Zuge des Relaunches berücksichtigt werden sollten.
WICHTIG: Bevor Inhalte geändert, gelöscht oder anders bearbeitet werden, sollte eine Sicherung der Website erfolgen!

3. Grob-Konzept: wichtig für neue Website

Hast du den Relaunch Ihrer neuen Website bis ins Detail konzipiert? Das ist ein hilfreicher Start, aber er ist nur bedingt von Nutzen, wenn das Grobkonzept noch nicht konzipiert ist. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass du die Verzeichnisstruktur beim Relaunch berücksichtigst. Kann sie erhalten bleiben oder werden Änderungen anvisiert? Hier ist es eine wertvolle Unterstützung, alle geplanten Inhalte nicht nur zu sammeln, sondern auch den entsprechenden Kategorien in der Navigationsstruktur des Internetauftritts zuzuordnen.

Auch Funktionen sind in diesem Zusammenhang zu erwägen. Hier gibt es viele Varianten. Der Konfigurator für ein Fahrzeug, die Funktion der früher angeklickten Produkte in einem Online-Shop oder das Kontaktformular, das nun noch durch einen modernen Live Chat ergänzt werden soll, sind nur Beispiele von vielen.

WICHTIG: Erstelle ein Weiterleitungs-Konzept, wenn du planst, das die Verzeichnisstruktur deiner Website für den geplanten Relaunch zu ändern!

4. Schnittstellen: wichtige Verbindungen festlegen

API ist das Kürzel für Application Programming Interface. Diese Anwendungsschnittstellen ermöglichen es dir, zusätzliche Softwareprodukte in dein System einzubinden und die Funktionen zu nutzen.
Daher ist es ratsam, frühzeitig zu planen, ob APIs zu anderen Systemen geplant sind. Zugleich solltest du die aktuellen APIs auflisten und hinterfragen, ob diese noch bedarfsgerecht sind. Ein Beispiel dafür ist etwa die API zum einem CRM (Customer Relationship Management). Sollen diese übernommen werden? Sind neu Schnittstellen geplant, die programmiert werden müssen?

5. Das Design: wichtige Voraussetzung für die Templates

 

Nachdem Grundkonzept und Schnittstellen geplant sind, ist das Design-Konzept die nächste logische Stufe im professionellen Relaunch. Denn erst dann, wenn das Konzept für das Design wirklich fundiert ist, kann das optimale Template ausgewählt werden. Wer diese Reihenfolge nicht einhält, erlebt nicht selten unangenehme Überraschungen. Wenn zusätzliche Entwicklungsarbeit zu leisten ist oder das Template nicht das geplante Anforderungsprofil bietet, ist der Mehraufwand oft wirklich unerfreulich.

Die Anforderungen sind es auch, die das Design in seiner Erscheinungsform nachhaltig begründen. Daher sind die wichtigen Anforderungen lückenlos zusammenzutragen. Wichtig ist, dass für alle Wireframings ausgearbeitet werden. Das gilt für die Startseite ebenso wie für den "Über uns"-Bereich, Kategorien und Blogbeiträge und alle anderen Themen der Navigation.

Auch hier ist SEO bereits etwas, was einen hohen Stellenwert hat: So ist es beispielsweise wichtig, für alle Seitentypen zu definieren, welches Element die h1-Überschrift ist.

Fazit: All das, was in der Phase der Designkonzeption vernachlässigt wurden, kann später als Bumerang zurückkommen.

Backup und Testumgebung

1. Aktuelle Seite sichern

Bevor es ans Eingemachte geht: erstelle ein Backup der aktuellen Seite. Auch wenn es sich bei WordPress um ein zuverlässiges Programm handelt, können Eigenfehler nie ganz ausgeschlossen werden. Deshalb ist Sicherheit nun das A und O. Das bedeutet, dass ein Backup der aktuellen Seite wirklich unverzichtbar ist. Falls beim Relaunch etwas schiefläuft, kann so zumindest der alte Stand wiederhergestellt werden.

Eigentlich ist das aber keine Besonderheit. Denn Sicherheit sollte immer ein Standard sein, bei dem keine Kompromisse gestattet werden. Die regelmäßige Sicherung ist wichtig, sodass die Backups auch nach dem Relaunch grundsätzlich berücksichtigt sein sollten. Täglich, aber mindestens 1x pro Woche ist eine solche Sicherung empfehlenswert, damit bei einem Datencrash eine großzügige Wiederherstellung ermöglicht werden kann. Bei der Sicherung ist Vollständigkeit wichtig: Nicht nur die Datenbank, sondern auch die Plugins sind lückenlos einzubeziehen.

Natürlich ist es möglich, während der Arbeitshektik die regelmäßigen Backups zu vergessen. Hier ist es eine wertvolle Unterstützung, wenn diese automatisch durchgeführt werden. Viele Hosting-Anbieter tun dies. Es empfiehlt sich, sich zu diesem Thema beim eigenen Hosting-Anbieter zu erkundigen oder - falls im Zuge des Relaunches auch ein neuer Hosting-Anbieter beauftragt werden soll - diesen auch nach Backup-Leistungen auszuwählen.

Doch sollte man sich nicht nur auf das Backup des Hosting-Anbieters verlassen. Zusätzlichen Schutz bieten die Backup-Plugins, die WordPress in seiner reichhaltigen Plugin-Auswahl hat. Empfehlenswert ist zum Beispiel UpdraftPlus. Das Backup-Plugin gibt es in einer Basis- und einer Premium-Version. Beide dienen dem Schutz der Daten und ihrer Wiederherstellung, zum Beispiel nach Hackerangriffen und Systemabstürzen.

2. Testumgebung aufsetzen

Wichtig ist, dass für die neue Website eine Testumgebung erstellt wird. Diese sollte für Google gesperrt sein. Dies wird in WordPress einfach über den Punkt Einstellungen → Lesen vorgenommen.

Dennoch ist die Testumgebung etwas so Wichtiges, das ihr besonderer Schutz zukommen sollte. Dies wird am besten mit einem Passwortschutz verwirklicht.


Der Relaunch: das neue WordPress aufsetzen

Auf der Testumgebung, die nun Google-gesperrt und Passwort-geschützt vorhanden ist, wird nun die neueste Version von WordPress installiert. Danach wird das bedarfsgerecht ausgewählte Template integriert und das vorher konzipierte Design umgesetzt.

Von Beginn an ist es dabei wichtig, einige Dinge zu berücksichtigen, damit WordPress so funktionieren kann, wie es geplant ist. Dazu gehört bezüglich der Themes, dass ein Child-Theme erstellt wird, mit dem dann auch konsequent gearbeitet wird. Das ist essentiell. Denn sollte es vorkommen, dass bei einem zukünftigen Update des Templates Probleme vorhanden sind, kann auf diese Weise vermieden werden, dass Änderungen und Funktionen nicht mehr reversibel sind.

Die einzelnen Updates sollten von Anfang an installiert werden. Dadurch können spätere Probleme, etwa die Inkompatibilität verschiedener Plugins miteinander, zuverlässig verhindert werden.

Benutzerfreundlichkeit im Fokus! Eine Website ist kein Selbstzweck, sondern sollte immer für die Interessenten konzipiert sein. Diese werden die Website mit unterschiedlichen Browsern besuchen. Dies ist beim WordPress-Relaunch unbedingt zu berücksichtigen! So ist es zum Beispiel wichtig, dass kontrolliert wird, ob das Theme auf allen gängigen Browsern funktioniert. Wichtig - dieser Fokus ist auch vom Responsive Design bekannt - ist, dass das Theme auch mit dem Smartphone gut harmoniert. Immer mehr User surfen mit mobilen Endgeräten und schätzen es, wenn Content und Navigation für sie übersichtlich dargestellt und natürlich auch komfortabel nutzbar sind. Auch die Permalink-Struktur sollte anhand der Verzeichnisstruktur zu Beginn des Relaunches fest definiert worden sein.

Den bestehenden Content übernehmen

Wenn nur ein Template-Wechsel beim Relaunch ansteht, wird gerne das Backup der Live-Seite in die Testumgebung eingespielt. Das geht schnell und einfach, ist aber keine so gute Idee. Hier sind Probleme oft vorprogrammiert.

  • Das ist zum Beispiel dann der Fall, wenn auf der alten Seite Plugins genutzt werden, die nicht über das aktuelle Update verfügen. Besser ist es gleich die aktuellste WordPress und die aktuellsten Plugin-Versionen zu nutzen. Bei unterschiedlichen Versionen wird es nicht selten problematisch: Sicherheitslücken und Funktionsstörungen können den erfolgreichen Relaunch behindern.
  • Die Datenbank ist für den Relaunch sorgfältig zu überprüfen. Wenn sich hier viele Inhalte befinden, die veraltet sind, ist die Datenbank umfangreicher, als dies eigentlich sein sollte. Die Performance und die Ladezeiten der neuen Website können dadurch ungünstig beeinflusst werden. Auch dies ist wieder ein Beispiel dafür, dass der Relaunch einer Website in Effizienz und Erfolg besonders von einer guten Vorbereitung abhängt.

Wer es bevorzugt, keine Altlasten zu übernehmen, hat zwei Möglichkeiten. Entweder wird ein WordPress übernommen, das wirklich konsequent gepflegt wurde und somit lückenlos aktuell ist. Oder es wird eine Neuinstallation bevorzugt, bei der WordPress neu aufgesetzt wird. Das bedeutet nicht, dass ein frisches WordPress mit einer Menge Arbeit verbunden wäre. Auch hier können wichtige Elemente übernommen und ein manuelles Nachpflegen vermieden werden. Dazu bietet WordPress eine standardmäßige Import- und Exportfunktion an, die unter dem Menüpunkt Werkzeuge zu finden ist

Die Werkzeuge sind ausgereift und machen es unkompliziert, Daten zu exportieren beziehungsweise zu importieren.

 

Zudem gibt es auch zahlreiche Plugins von WordPress, die einen reibungslosen Umzug gewährleisten.

Gute Beispiele hierfür sind die All-in-One-WordPress-Migration , die einen kompletten Umzug möglich macht, indem sie alle Inhalte inklusive der Datenbank ex- beziehungsweise importiert). Auch der Duplikator ist in diesem Zusammenhang ein wertvolles Tool, in das es sich aber zunächst etwas einzuarbeiten gilt. Wer für seine Backups bereits UpdraftPlus nutzt, kann hierüber sein Backup auch einfach einspielen.

Nützliche WordPress Plugins für und nach dem Relaunch

WordPress ist vor allem durch seine Plugins bekannt und beliebt, da diese einen flexiblen und bedarfsgerechten Einsatz für viele Anwendungsfelder generieren. Hier gibt es einige wertvolle Plugins (nicht nur für den Relaunch) im kompakten Überblick. Ausprobieren ist hier besonders unkompliziert - die meisten WordPress -Plugins sind kostenlos und können einfach downgeloaded werden

Tipp: Trotz aller Vorteile sollte jedoch berücksichtigt werden, dass hier weniger durchaus mehr sein kann. Denn Plugins haben Einfluss auf die Performance. Sie sollten daher wirklich bedarfsgerecht ausgewählt werden.

Plugins für Redirects

Redirects sind immer dann wichtig, wenn die URLs einer Internetpräsenz geändert werden. Nur dann kann der User den Content auch entdecken und die Internetseite wird besucht. Im Rahmen eines Relaunches ist das natürlich essentiell. Die Weiterleitungen können unkompliziert mit dem Plugin Redirection umgesetzt werden. Die Bedienungsfreundlichkeit ist dabei wirklich einfach und schnell. Hier können sogar ganze Listen via CSV hochgeladen werden. Wer über einschlägige Erfahrungen verfügt, konzipiert die Weiterleitungen jedoch besser mit .htaccess.

Broken Links beheben

Wenn in einem Theme Links nicht mehr funktionieren, ist dies eine unerfreuliche Einschränkung. Das Plugin Broken Link Checker kann solche Links alle zuverlässig herausfiltern. Das ist besonders dann komfortabel, wenn alter Content mit Verlinkungen beim Relaunch übernommen werden soll. Der Klassiker ist dabei der 404-Fehler, zudem fehlerhafte Verlinkungen führen. Dies alles kann mit wenigen Klicks vermieden werden. Optimal: Die einzelnen Beiträge müssen hierfür nicht manuell bearbeitet werden.

Tipp: Das Plugin beansprucht einiges an Performance. Deshalb ist es wichtig, dass es nach der Umsetzung aller relevanten Anpassungen deaktiviert und dann nur bedarfsgerecht eingesetzt wird.

Suchen Und Ersetzten

Ein weiteres praktisches Instrument ist Better Search Replace. Es kommt dann zum Einsatz, wenn Inhalte übernommen wurden und die Datenbank nach Zeichen oder Wörtern durchsucht werden soll, um diese zu ersetzen. Im Relaunch-Bereich ist so etwas besonders nützlich - zum Beispiel dann, wenn von HTTP auf HTTPS umgestellt werden soll. Mit wenigen Klicks kann der Inhalt aktualisiert und Mixed Content auf der neuen Internetseite vermieden werden.

Seiten duplizieren

Manchmal ist es nötig, Seiteninhalte zu duplizieren. Dies ist mit Duplicate Post besonderes einfach umzusetzen. Das nützliche Plugin für die Contentpflege kann beispielsweise eine Landingpage einfach dupliziert und dann bedarfsgerecht aktualisiert beziehungsweise angepasst werden. Die Automatisierung reduziert den Zeitaufwand der manuellen Bearbeitung erfreulich.

SEO Plugins

SEO (Search Engine Optimization) ist heute unverzichtbar, damit Google das Ranking für eine Website optimal gestaltet. Denn nur das generiert die Klicks, auf dies es ankommt. Ein perfektes Plugin für eine hochwertige Suchmaschinenoptimierung ist Yoast. Mit diesem Plugin können wirklich alle wichtigen Einstellungen für den Relaunch und natürlich auch die Nutzung der Internetpräsenz vorgenommen werden.

Für SEO sind zahlreiche Faktoren bedeutsam. Dieses Plugin bietet sie. Beispiele hierfür sind unter anderem die Gestaltung der Metadaten (Meta Titel und Meta Description) und die geplanten Indexierungen. Sitemaps im XML-Format sind erstellbar und Google kann darauf unkompliziert zugreifen, was wiederum für das Ranking wichtig ist.

Es gibt auch eine Alternative zu Yoast, das All-in-One-SEO-Pack .

Plugins für bessere Ladezeiten

WP Rocket hat nicht umsonst die Rakete im Namen. Das Plugin dient dazu, die Ladezeiten der Website zu beschleunigen. Es ist auch für den Einsteiger zu bedienen, aber kostenpflichtig. Das Preis-Leistungs-Verhältnis lohnt sich aber, weil der Userkomfort erfreulich verbessert werden kann.

 

Mit Cache-Plugins können die Ladezeit und damit die Leistungsfähigkeit des Internetauftritts ebenfalls verbessert werden. Hier bieten sich W3 Total Cache und WP Super Cache an. Beide Plugins sind kostenlos, aber für Anfänger in der Regel nicht geeignet, da es eine Menge Funktionen gibt und einschlägige Kenntnisse vom User dafür wichtig sind.

Datenschutz im Fokus

Im Zeitalter der DSGVO (Datenschutz-Grundverordnung der EU: seit 25. Mai 2018 in Kraft) ist die Sensibilität für Datenschutz besonders vorhanden und Nichtbeachtung wird mit Sanktionen bestraft. Plugins sind die ideale Möglichkeit, dieses heikle und sensible Thema effizient zu bearbeiten. Ein Beispiel hierfür ist Borlabs Cookie . Das kostenpflichtige Plugin ermöglicht es dem Anwender, ganz leicht einen Opt-In für Cookies zu erstellen. Alternativ können auch DSGVO Pixel Mate und der DSGVO Patron zum Einsatz kommen. Der DSGVO Pixel Mate kann Opt-Out oder Opt-In Meldungen für Cookies verwirklichen, die für Google Analytics oder Facebook Pixel sowie YouTube eingesetzt werden können. Mit dem DSGVO Patron können externe Ressourcen auf dem eigenen Webspace gespeichert werden und dann in die WordPress-Internetseite integriert werden. So werden zum Beispiel Google Fonts lokal eingebunden werden und eine Datenübertragung an nicht zugriffsberechtigte Dritte wird vermieden.

 

Der Shariff Wrapper unterstützt den Webseitenbetreiber ebenfalls, indem er verhindert, dass Original-Buttons von Facebook, Twitter & Co im Hintergrund personenbezogene Daten senden.

 

Natürlich kann mit WordPress auch ohne Plugins eine datenschutzrechtlich einwandfreie Website erstellt werden. Aber die Plugins sind eine wertvolle Unterstützung.

Plugins zur Bilderoptimierung

Für einen erfolgreichen Relaunch ist auch eine gekonnte Bilderoptimierung wichtig. Hierfür gibt es ebenfalls hochwertige Plugins mit hohem Nutzenfaktor. Smush Image Compression And Optimization ist ein Tool, das kostenlos eingesetzt werden kann. Es ist damit nicht nur möglich, Bilder zu optimieren. Sie können auch komprimiert werden, was sich positiv auf den Speicherplatz von Datenträgern auswirkt. EWWW Image Optimizer ist ebenfalls ein sehr gutes kostenloses Plugin. Kostenpflichtig ist Imagify, dafür sehr leicht zu bedienen. Alle Plugins verbessern die Ladezeiten durch Bildoptimierung und können so auch SEO effizient unterstützen.

Security Plugins

Sicherheit ist bei Websites heute das A und O. Diese Tools bieten dabei eine wertvolle Unterstützung. Sowohl iThemes Security als auch Wordfence sind kostenpflichtige Plugins für WordPress. Eine abgespeckte-Basis-Version kann kostenlos genutzt werden. Beide dienen dazu, die Website zu überwachen und vor Attacken zu schützen. Zudem bieten sie wertvolle Backup-Funktionen für einen reibungslose Datenwiederherstellung an.

Plugins für Strukturierte Daten: für SEO wichtig!

Mehr Klicks können nach dem Relaunch auch generiert werden, wenn strukturierte Daten effizient eingesetzt werden. Das ist auch ohne Plugin-Unterstützung (bei Programmierkenntnissen) möglich - mit ist es jedoch komfortabler. WP Schema ist ab 79 Dollar erhältlich. Es ermöglicht ein automatisiertes Markup für hohe Ansprüche. Ab 77 Dollar gibt es SNIP. Es liefert strukturierte Daten für WordPress und fügt der Website Snippets, die nach JSON LD formatiert sind, hinzu. Kostenlos kommen die Rich Snippets dazu, die Das All In One Schema Rich Snippets bietet.

Die Checkliste

Ein Relaunch ist erfolgreich, wenn er gut vorbereitet und konstant überprüft wird. Die folgende Checkliste bietet dazu einen kompakten Überblick.

1. Relaunch: Planung

Die Planung sollte nicht unterschätzt werden. Ein erfolgreicher Relaunch funktioniert nur, wenn alles sauber vorbereitet worden ist und regelmäßig geprüft wird. Die wichtigsten Punkte kurz zusammengefasst:

  • Status Quo prüfen und Konzepte erstellen: Was muss verbessert werden?
  • Verzeichnisstruktur erstellen und daraus Weiterleitungskonzept ableiten
  • Anforderungen und Funktionen definieren
  • Design aussuchen

2.Relaunch Durchführen

Er wenn alle Konzepte stehen, geht es an die Umsetzung. Gearbeitet werde sollte nur in einem geschützten Bereich.

  • Backups erstellen der aktuellen Seite erstellen
  • Testumgebung für neue Seite erstellen und via Passwort-Schutz sperren
  • Design umsetzten
  • Plugins und Funktionen installieren
  • Inhalte integrieren

3.Relaunch: Durchführung

Regelmäßige Überprüfung ist hier wichtig.

  • Funktionieren alle Elemente wie Chat, Kontaktformulare oder Buttons?
  • Kann das Design in allen Browsern eingesetzt werden?
  • Klappt die Darstellung auch auf mobilen Endgeräten?
  • Funktionieren die Links?

4.SEO beachten

SEO ist unbedingt zu beachten, wenn die neue Seite ein voller Erfolg werden soll. Diese Dinge gibt es zu beachten:

  • Wurden alle Weiterleitungen eingepflegt?
  • Haben Bilder sprechende URLs und alt-Tags?
  • Sind alle Metadaten gepflegt? (Title + Description)
  • Passen die Canonicals?
  • Sind für Google irrelevante Seiten auf noindex gesetzt?
  • Sind relevante strukturierte Daten umgesetzt?
  • Gibt es eine Sitemap.xml?
  • Passen alle Überschriften (h-Tags)?
  • Ist die Seite richtig auf https umgestellt?
  • Sind alle Elemente W3C valide?
  • Passen die Ladezeiten?

Eine gute WordPress Agentur wie die Online Solutions Group, berücksichtigt alle Kritierien von Anfang an.  Du kannst mit dem iit dem  kostenlosen SEO Check deine Seiten auch  schnell und einfach selbst kurz prüfen.

Auch das Tracking darf nicht vergessen werden. Sind Google Search Console, Google Analytics (und Google Tag Manager) eingerichtet und Trackingcodes in WordPress hinterlegt?

Go Live!

Nun kann der Start der Website verwirklicht werden. Wichtig ist es natürlich, die Internetpräsenz für Google freizugeben. Dazu ist zu prüfen, ob neben dem Passwortschutz die Internetseite noch über robots.txt oder bei WordPress-Einstellungen für Suchmaschinen gesperrt ist.

Nach dem Relaunch ist es wichtig, die Sitemap.xml in der Search Console hochzuladen, die Ladezeiten zu überprüfen (und eventuell zu optimieren) sowie die Internetpräsenz wieder auf Richtigkeit zu crawlen. Die tägliche Beobachtung der Internetseite und ihre konsequente Nachoptimierung ist essentiell!

Fazit:

Ein WordPress Relaunch wird oft unterschätzt. Mit der richtigen Vorbereitung und Plugins kann er aber eine echte Erfolgsstory verwirklichen.

DI
dianakarcz
9
v Beschweren

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Zuletzt Aktualisiert : Nov 18, 2019

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